Ehrenamtliches Engagement: Knorr-Bremse fördert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der „Get-Involved-Initiative“.

In ihrer Freizeit setzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Knorr-Bremse freiwillig und mit viel Herzblut für andere Menschen ein. Das Unternehmen unterstützt ihr ehrenamtliches Engagement finanziell. Fünf Beispiele weltweit.

Besser gewappnet für Gefahren: kleine Teilnehmerin beim „Children’s Safety Garden”.

Ehrenamtliches Engagement in China: Trainingsprogramm “Children’s Safety Garden”

50.000 Kinder sterben in China pro Jahr bei Verkehrsunfällen, Wohnungsbränden und durch Ertrinken. 200.000 werden laut Medienberichten entführt. Dies veranlasste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Knorr-Bremse in Schanghai, Dalian, Chongqing and Shiyan, ein spezielles Sicherheitstraining für Kinder zu konzipieren, bei dem sie lernen, wie sie sich in solchen Gefahrensituationen selbst schützen können. Unter dem Namen „Children’s Safety Garden“ finden nun an jedem Standort ein bis zweimal jährlich Trainings statt, in denen solch gefährliche Situationen in Rollenspielen simuliert werden. Sie üben dort unter professioneller Anleitung hilfreiche Verhaltensweisen ein, die ihnen bei solchen Gefahrenmomenten das Leben retten können. „Knorr-Bremse sorgt mit seinen Produkten für mehr Sicherheit im Schienen- und Straßenverkehr“, erklärt Joyce Liu, die sich in Schanghai um Marketing und Unternehmenskommunikation kümmert. “Da lag es nahe, auch beim ehrenamtlichen Engagement das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt zu stellen“. Damit sich möglichst viele Freiwillige dauerhaft bei Local- und Global-Care-Projekten von Knorr-Bremse einbringen, wurde hierfür im Jahr 2016 extra eine Arbeitsgruppe gegründet, die derzeit 30 Mitglieder zählt: die „KBlove Volunteers Alliance Community“. Ihren ehrenamtlichen Einsatz beim „Children’s Safety Garden“ hat Knorr-Bremse bislang mit 6.500 Euro unterstützt.

Ehrenamtliches Engagement in den USA: Erstversorgung und Schulungen für den „Citizens Ambulance Service“

Seit 25 Jahren arbeitet Paula Novak beim Tochterunternehmen Bendix Commercial Vehicle Systems in Elyria/Ohio. Ihr Know-how rund um Managementsysteme und Unternehmensprozesse und ihr Organisationstalent bringt sie auch in ihrer Freizeit gerne ein: Sie engagiert sich ehrenamtlich bei der Kirche, einem Orchester und im „Citizens Ambulance Service“ ihres Wohnorts. Dieser sichert im Ort und vier weiteren Gemeinden die medizinische Erstversorgung in Notfällen und bietet zudem entsprechende Erste-Hilfe-Schulungen an. Denn je mehr Menschen im Ernstfall bis zum Eintreffen eines Arztes oder Sanitäters kompetent Erste Hilfe leisten können, desto höher sind die Überlebenschancen der Betroffenen. Zunächst als Mitglied des Verwaltungsrats und seit 2017 als dessen Vorsitzende ist Paula Novak mitverantwortlich für Management, strategische Planung, Public Relations und Finanzen der Nonprofit-Organisation. Für sie persönlich bedeutet dieses ehrenamtliche Engagement, solch eine wichtige und sinnvolle Einrichtung aktiv zu unterstützen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben zu können. Dazu trage auch die Großzügigkeit von Knorr-Bremse bei: Dank der Local-Care-Förderung bei Bendix konnten sowohl eine neue Ausrüstung für das Rettungsfahrzeug, Trainingspuppen für Ersthelfer, reflektierende Westen, warme Winterparkas als auch ein neuer Generator angeschafft werden.

Ehrenamtlich im Einsatz für Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden: Paula Novak (links) mit Andrew Dowell und Cayylie Shover, zwei ausgebildete Helfer vor Ort, so genannte First Responder, des Citizens Ambulance Service.
Sicherer Platz zum Spielen: Sabina Belisarii (hinten 2.v.l.), ehrenamtliche Mitarbeiterin auf dem Kinderbauernhof Eschenau, bei der Eröffnung der neuen Fußballecke.

Ehrenamtliches Engagement in Österreich: Auszeit auf dem Kinderbauernhof Eschenau

Wer in Obdachlosenunterkünften oder Heimen wohnt, hat meist kein Geld für Ausflüge oder Urlaube. Aber speziell für Kinder, die dort leben, sind Auszeiten vom belastenden Alltag oft wichtige Lichtblicke. Diese ermöglicht ihnen der Kinderbauernhof Eschenau. Hier erleben die Kinder Natur pur, viele Tiere und ein entspanntes Miteinander – unter der professionellen Betreuung von Sozialpädagogen. Gemeinsam mit anderen Minderjährigen aus niederösterreichischen und Wiener Obdachlosenherbergen oder Kinderheimen bekommen sie in Eschenau die Chance, unbeschwerte Tage zu genießen. Seit 2018 können sie unter anderem auf einer neu angelegten Fläche „kicken“; seither wird der Spielbereich weiter ausgebaut. Die Kosten hierfür bezuschusste Knorr-Bremse mit zwei Spenden über je 3.000 Euro. Sabina Belisarii vom österreichischen Unternehmensstandort Mödling, an dem Bremsen für Schienenfahrzeuge entwickelt und hergestellt werden, , holte als ehrenamtliche Helferin Angebote ein, plante und mauerte sogar selbst mit. Auch ansonsten schaut sie ein- bis zweimal pro Monat auf dem Kinderbauernhof vorbei, um neue Projekte zu besprechen oder Sachspenden wie Kleidung, Schuhe oder Spiele abzugeben, aber natürlich auch, um die Kinder zu besuchen. „Ich komme gerne, weil alles so farbenfroh ist und die Leiterin Dagmar Gratz vor Freude und Ideen sprüht“, begründet sie ihren Einsatz. „Solche Bauernhöfe sollte es viel mehr geben.“

Ehrenamtliches Engagement in Ungarn: „Code your robot“-Programm

Egal ob Smartphone, Tablet oder Computer – im Umgang mit digitalen Geräten kennt sich die sogenannte Generation Z bestens aus. Kinder, die seit der Jahrtausendwende geboren wurden, wachsen ganz selbstverständlich damit auf. Entsprechend intuitiv gehen Schüler der Bókay-Árpád-Grundschule in Budapest mit einem Programm namens „Code your robot“ um. Entwickelt wurde es von György Tarnai, Teamleiter bei Knorr-Bremse für die Entwicklung elektronischer Systeme, in seiner Freizeit. Ende 2018 bezuschusste das Unternehmen 3.800 Euro, die in die Anschaffung von acht Laptops und acht mBot-Roboter flossen. Nach virtuellen Übungen dürfen die neun- bis 14-jährigen Schüler schließlich die Roboter selbst programmieren und sind dabei nicht zu bremsen. Außer jeder Menge Spaß bringt das Ausprobieren des Code-your-robot-Programms einen nützlichen Nebeneffekt mit sich: Die jungen Teilnehmer kommen spielerisch mit Informatik in Berührung und begeistern sich idealerweise so dafür, dass sie später eine Ausbildung als Ingenieur oder Techniker starten. „Unser Ziel ist es, dass die ‘Digital Natives’ von morgen bereits frühzeitig lernen, welche Chancen die industriellen Anwendungen in der modernen Robotik eröffnen“, erklärt György Tarnai sein ehrenamtliches Engagement. Nach dem Testlauf an der Bókay-Árpád-Grundschule wird sein vielversprechendes Programm ab Herbst 2019 in fünf weiteren Schulen in Budapest angewandt werden.

IT für Einsteiger: György Tarnai hat in seiner Freizeit das Programm „Code your robot“ entwickelt, das Schüler testen können.
Mehr als ein Hobby: Stefan Kwaß inmitten „seiner“ Jungs, die er beim Münchner Handballverein TS Jahn ehrenamtlich trainiert.

Ehrenamtliches Engagement in Deutschland: Handballtraining für Kinder und Jugendliche

Ein Leben ohne Handball kann sich Stefan Kwaß nicht vorstellen. Denn diese Sportart bedeutet für ihn seit frühester Kindheit nicht nur viel Freude, sondern auch das Zusammenkommen mit vielen Freunden. Ein Kreuzbandriss beendete zwar seine aktive Karriere als Spieler, doch seit sieben Jahren ist er als Trainer beim Sportverein TS Jahn in München aktiv. Zweimal pro Woche macht er jeweils zwei Stunden lang Jungen im Alter zwischen zehn und 18 Jahren fit für die Punktspiele, die am Wochenende stattfinden. Im Sommer fährt er mit ihnen zudem in ein mehrtägiges Ferienlager – alles ehrenamtlich. Für seine berufliche Aufgabe bei Knorr-Bremse in der internen Revision ist Stefan Kwaß meist eine Woche pro Monat in unterschiedlichsten Ländern weltweit unterwegs. Trotzdem widmet er einen Großteil seiner Freizeit dem Handballtraining: „Für mich ist mein ehrenamtliches Engagement als Handballtrainer keine Last, sondern eine Chance, junge Menschen beim Erwachsenwerden zu begleiten und ihnen mithilfe des Sports Teamverhalten beizubringen“, erklärt der Vater zweier Söhne. 2016 und 2018 unterstützte Knorr-Bremse die Ferientrainingslager mit je 3.000 Euro. Für einige Teilnehmer war das eine finanzielle Hilfe, ohne die sie nicht hätten mitreisen können. Für Stefan Kwaß eine Unterstützung und Bestätigung seines Engagements sowie ein Grund, stolz auf seinen Arbeitgeber zu sein, der ehrenamtliche Arbeit so unterstützt. Auf diese will er nicht verzichten und außerdem bei anderen dafür werben. „In unseren Audits fragen wir auch, wie soziales Engagement am Standort gefördert wird. Ist ‚Get involved‘ nicht bekannt, weisen wir auf die tolle Initiative hin, die es weltweit bei Knorr-Bremse gibt.“

Soziales Engagement von Knorr-Bremse:

Knorr-Bremse Global Care e. V.:

Nach der Tsunami-Katastrophe 2004 wurde von Mitarbeitern der gemeinnützige Verein Knorr-Bremse Global Care e. V. gegründet. Ziel war eine schnelle und effiziente Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe. Seither wurde die Arbeit des Vereins weltweit fortgesetzt und ausgebaut. Zentrales Anliegen sind seither die Verbesserung der Lebenssituation und Förderung der Eigenständigkeit bedürftiger Menschen. Allein 2018 wurden 54 Projekte in 22 Ländern mit über 1,6 Millionen EUR gefördert; die Hilfsmaßnahmen erreichten rund 21.000 Menschen. Über die Hälfte der bislang geförderten Projekte wurde mit Unterstützung der Knorr-Bremse Standorte durchgeführt. Schwerpunkte der Förderaktivitäten sind zwei Bereiche:

  • WASH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene)
  • Bildung

Local Care:

Zweites Standbein des sozialen Engagements von Knorr-Bremse an den weltweiten Unternehmensstandorten ist Local Care. Instrumente bei den Projekten sind:

  • "Get involved"-Initiative, die mit Spenden das eigene, ehrenamtliche Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei gemeinnützigen Projekten in deren Freizeit unterstützt.
  • Freiwillige Geld- und Zeitspenden für gemeinnützige Zwecke sowie Projekte in den Förderschwerpunkten Bildung, Gesundheit, Umwelt und sozialer Zusammenhalt
  • Corporate-Volunteering-Programme, bei denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen von der Arbeitszeit freigestellt werden
  • „Matched giving“-Programme, bei denen Knorr-Bremse Spenden der Belegschaft aufstockt
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