Duales Studium: Das Beste aus zwei Welten.

Froh, endlich das Lernen hinter sich gebracht zu haben? Lust auf viel Praxis und doch nicht die Karrierechancen außer Acht lassen? Ein wissenschaftliches Studium mit der praktischen Anwendung des Gelernten am Arbeitsplatz verbinden? Das kommt bei vielen Abiturientinnen und Abiturienten gut an. Wem eine Berufsausbildung nicht wissenschaftlich genug, und ein reines Hochschulstudium zu theorielastig ist, für den eignet sich das duale Studium. Auch Knorr-Bremse bietet das 3-jährige, praxisorientierte Studium in Deutschland an. Im Interview geben die beiden dualen Studentinnen Lena Weiss und Eva Karger einen Einblick in ihren Arbeitsalltag bei Knorr-Bremse und verraten, was sich seit der Covid-19-Pandemie verändert hat.

Die beiden Studentinnen Lena Weiss (links) und Eva Karger (rechts) erzählen von ihrem Dualen Studium und geben einen Einblick in ihren Arbeitsalltag bei Knorr-Bremse.

Warum habt ihr euch für ein duales Studium entschieden?

Eva Karger: Ich habe das duale Studium ausgewählt, weil ich auf diese Weise besonders viel Praxiserfahrungen sammeln kann. Der abwechslungsreiche Wechsel zwischen Theorie und Anwendung kombiniert mit dem direkten Kontakt zu einem Unternehmen ist für mich bis heute das stärkste Kriterium für das duale Studium. Wichtig war mir auch, dass ich durch das regelmäßige Einkommen schon während des Studiums finanziell unabhängiger von meinen Eltern bin.

Lena Weiss: Mein Wunsch war es, das im Studium Erlernte direkt in der Praxis anwenden zu können. Beim dualen Studium gelingt das optimal. Durch diese Verknüpfung fällt es mir viel leichter, neue Informationen aufzunehmen und umzusetzen. Gerade während des dualen Studiums habe ich gemerkt, wie viele Aspekte und Erfahrungen es gibt, die man an einer Hochschule gar nicht kennenlernen kann. Dazu zählen beispielsweise die Kultur in einem internationalen Unternehmen, die Arbeit in verschiedenen Teams und mit unterschiedlichen Abteilungen oder auch die praxisnahen Weiterbildungen.

Ich habe das duale Studium ausgewählt, weil ich auf diese Weise besonders viel Praxiserfahrungen sammeln kann. Der abwechslungsreiche Wechsel zwischen Theorie und Anwendung kombiniert mit dem direkten Kontakt zu einem Unternehmen ist für mich bis heute das stärkste Kriterium für das duale Studium.

Eva Karger – Duale Studentin bei Knorr-Bremse im Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen

Wie seid ihr auf das Studienangebot bei Knorr-Bremse aufmerksam geworden?

Eva Karger: Ich habe gezielt nach Unternehmen in München gesucht, die das duale Studium anbieten, und das Angebot von Knorr-Bremse schließlich über die Plattform „Indeed“ entdeckt.

Lena Weiss: Nachdem ich auf der Messe „Traumberuf IT & Technik“ in München auf das duale Studium bei Knorr-Bremse aufmerksam geworden bin, habe ich mich im Internet weiter über das Unternehmen informiert und mich anschließend direkt beworben.

Weshalb habt ihr euch für Knorr-Bremse als Arbeitgeber entschieden?

Eva Karger: Ich hatte einige Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, Knorr-Bremse war jedoch ein klarer Favorit. Ich wollte schon immer in einem großen, internationalen Unternehmen arbeiten. Bei Knorr-Bremse hatte ich dann ein sehr nettes Bewerbungsgespräch und die freie Entscheidung, in welchen Abteilungen im Unternehmen ich arbeiten möchte. Diese Freiheit hatten viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht. Spannend fand ich auch das Angebot, während der Praxisphase ein Auslandssemester an einem internationalen Knorr-Bremse Standort zu absolvieren.

Lena Weiss: Knorr-Bremse bietet einen super Einstieg in die Arbeitswelt. Einerseits lernt man ein global agierendes Unternehmen kennen, andererseits hat das Unternehmen noch die richtige Größe, um viele Bereiche näher kennenlernen zu können. So kann man wertvolle Kontakte knüpfen und viele Erfahrungen sammeln. Außerdem haben mich die nachhaltigen Produkte von Knorr-Bremse überzeugt, da ich selbst sehr viel mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs bin. Besonders positiv in Erinnerung habe ich auch noch das äußerst nette und offene Bewerbungsgespräch!

Wie ist das duale Studium bei Knorr-Bremse organisiert?

Eva Karger: Die Theorie- und Praxisphasen finden im 3- oder 6-monatigen Wechsel statt. Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen im 6. Semester und verbringe meine Theoriephasen in Friedrichshafen und kann mich währenddessen ganz auf das Studium konzentrieren. Am Ende jeder Theoriephase gib es Prüfungsleistungen und Klausuren. Während der Praxisphasen arbeite ich dann bei Knorr-Bremse. Im ersten Semester habe ich die Lehrwerkstatt näher kennengelernt. Anschließend durfte ich mir eine Abteilung aussuchen, die mich besonders interessiert, und habe dann dort ein eigenes Projekt bekommen.

Lena Weiss: Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Bei diesem Studiengang wechseln sich die dreimonatigen Theoriephasen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg mit den dreimonatigen Praxisphasen bei Knorr-Bremse in München ab. Dabei entspricht jede Theoriephase einem Semester – gefolgt von Prüfungsleistungen. Während der Praxisphasen durfte ich bei Knorr-Bremse jeweils eine neue Abteilung kennenlernen. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen hat mir bei Knorr-Bremse besonders gut gefallen, dass es die Möglichkeit zur flexiblen Abteilungswahl gab. So konnte ich im Laufe des Studiums verschiedene Bereiche kennenlernen und am Ende den Bereich vertiefen, der mich am meisten interessiert.

Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Bei diesem Studiengang wechseln sich die dreimonatigen Theoriephasen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg mit den dreimonatigen Praxisphasen bei Knorr-Bremse in München ab.

Lena Weiss – Duale Studentin bei Knorr-Bremse im Studienfach Wirtschaftsinformatik

An welchen Projekten habt ihr im Unternehmen gearbeitet?

Eva Karger: Mein aktuelles Projekt bei Knorr-Bremse ist gleichzeitig auch meine Bachelorarbeit. Inhaltlich beschäftige ich mich mit der Auswahl und Einführung eines neuen Tools für die Reviews der Systemmeilensteine in Bremsenprojekten im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge. Das macht mir sehr viel Spaß, weil ich viel über Prozessoptimierung und Digitalisierung lerne und in einem sehr netten Team arbeite. Auch der internationale Austausch mit den Standorten weltweit gefällt mir sehr gut. Ich wäre eigentlich im April 2020 für sechs Monate nach Budapest gegangen. Leider kam mir dann die Corona-Pandemie in die Quere und so musste ich den Aufenthalt absagen. Aber bestimmt ergibt sich bald eine Chance für einen neuen Anlauf.

Lena Weiss: Ich hatte Glück und konnte von Januar bis März 2020 noch kurz vor dem coronabedingten Lockdown drei Monate am englischen Standort Melksham verbringen. Dort habe ich hauptsächlich in der lokalen IT-Abteilung gearbeitet. Besonders interessant war, dass ich auch gute Einblicke in andere Abteilungen erhalten habe und so deren Arbeitsweisen besser verstehen konnte. In den darauffolgenden Praxisphasen habe ich im Rahmen einer Projektarbeit und der Bachelorarbeit Dashboards im Business Intelligence-Bereich entwickelt.

Eva Karger's aktuelles Projekt im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge ist gleichzeitig auch ihre Bachelorarbeit.

Wie hat sich euer Arbeitsalltag durch die Covid-19-Pandemie verändert?

Eva Karger: Seit März 2020 läuft fast alles nur noch virtuell. Das funktioniert super. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten aus dem Homeoffice, Termine werden via MS Teams vereinbart. Spannend ist die Erfahrung, dass ich mit manchen Leuten seit einem Jahr zusammenarbeite, und sie trotzdem kaum persönlich getroffen habe. Dank digitalem Arbeiten und Videochats können wir den Kontakt trotzdem sehr gut pflegen.

Lena Weiss: Die DHBW hat den Studien- und Vorlesungsbetrieb innerhalb kürzester Zeit erfolgreich auf die Online-Lehre umgestellt. Somit konnten uns weiterhin alle Studieninhalte vermittelt werden. Die schriftlichen Prüfungen wurden weiterhin in Präsenz abgehalten, wenn es die Pandemielage zuließ. Trotzdem war es am Anfang durchaus hin und wieder herausfordernd für uns alle - mittlerweile wissen wir und auch die Dozentinnen und Dozenten die Vorteile der Online-Lehre aber durchaus zu schätzen. Am Knorr-Bremse Standort war ich seit dem England-Aufenthalt nur an wenigen Tagen. Trotzdem hat sich an den Praxisphasen wenig verändert. Der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen funktioniert sehr unkompliziert und vertrauensvoll. So konnte ich eine Projektarbeit und die Bachelorarbeit ohne weitere Probleme abschließen, worüber ich sehr glücklich bin.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat aufgrund der Pandemie den Studien- und Vorlesungsbetrieb innerhalb kürzester Zeit erfolgreich auf die Online-Lehre umgestellt. Somit konnten Lena Weiss weiterhin alle Studieninhalte vermittelt werden.

Welche Tipps habt ihr für Studieninteressierte?

Eva Karger: Ich kann das duale Studium nur weiterempfehlen. Es macht viel Spaß und man lernt viel – ganz besonders während der Praxisphasen.

Lena Weiss: Ein gewisses Maß an Selbstständigkeit erleichtert den Studienalltag enorm. Ansonsten: glaubt an euch! Und wenn euch das duale Studium bei Knorr-Bremse überzeugt, dann bewerbt euch frühzeitig. Wie geht es nach dem Abschluss bei euch weiter?

Wie geht es nach dem Abschluss bei euch weiter?

Eva Karger: Ich möchte nach meinem Bachelor-Abschluss im September dieses Jahres weiterstudieren in Richtung Wirtschaftsinformatik. Schon jetzt habe ich die Zusage von Knorr-Bremse, dass ich als Werkstudentin in meiner aktuellen Abteilung übernommen werde, und mein momentanes Projekt intensivieren kann. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

Lena Weiss: Ich bin sehr glücklich, dass ich von Knorr-Bremse direkt übernommen worden bin und sogar in dem Bereich meiner letzten beiden Praxisphasen bleiben kann. Ich starte schon im Juli in meiner Übernahmeabteilung als Data Engineer.

Das duale Studium bei Knorr-Bremse im Überblick

  • 3-jähriges, praxisorientiertes Studium
  • Studiengänge: Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Elektrotechnik
  • Partnerhochschulen in Friedrichshafen, Ravensburg, Stuttgart und Deggendorf
  • Schnelle Integration ins Berufsleben und sehr gute Übernahmechancen
  • Von Anfang an ein Gehalt mit jeder Menge Zusatzleistungen
  • Arbeiten und Studieren im Ausland
  • Individuelle Betreuung
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeiten

Info

Weitere Informationen zum Dualen Studium bei Knorr-Bremse finden Sie auf unserer Website in der Rubrik Karriere .

Kontaktieren Sie bei Fragen gerne auch:
Florence Broecheler, Ausbildungsleiterin Standort München
E-Mail: florence.broecheler@knorr-bremse.com