• Neue Dynamik auf der Schiene: Knorr‑Bremse als Partner der Bahnoffensive Indiens.

    Der Lotus-Tempel in Neu-Delhi.

  • Neue Dynamik auf der Schiene: Knorr‑Bremse als Partner der Bahnoffensive Indiens.

    Ein Zug auf dem Weg durch die Mangrovenlandschaft vor Mumbai – ein Symbol für die Rolle des Schienenverkehrs als Rückgrat der urbanen Mobilität der Region.

  • Neue Dynamik auf der Schiene: Knorr‑Bremse als Partner der Bahnoffensive Indiens.

    Die Chenab-Brücke ist die höchste Eisenbahn-Bogenbrücke bei Udhampur.

  • Neue Dynamik auf der Schiene: Knorr‑Bremse als Partner der Bahnoffensive Indiens.

    Der historische Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus (CSMT) in Mumbai zählt zu den geschäftigsten Verkehrsknotenpunkten Indiens.

  • Neue Dynamik auf der Schiene: Knorr‑Bremse als Partner der Bahnoffensive Indiens.

    Die Skyline von Mumbai bei Nacht.

Der Subkontinent investiert massiv in moderne Mobilität. An der Eisenbahn führt dabei kein Weg vorbei – Knorr-Bremse gilt vor Ort als gefragter Partner. Was nur wenige wissen: Mittlerweile rollt der Zugverkehr auf nahezu vollständig elektrifizierten Gleisen. Schon ab 2030 will die indische Eisenbahn klimaneutral fahren.

„Die Nachfrage nach schneller Schienenmobilität steigt” – Im Gespräch: mit Frank Uder und Rajeev Gupta

Frank Uder verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung der Knorr-Bremse Asia Pacific Holding unter anderem die Aktivitäten auf dem indischen Schienenverkehrsmarkt. Rajeev Gupta ist bei Knorr-Bremse Indien als Direktor Sales & Marketing tätig.

Herr Uder, wie haben Sie Indien bei Ihrer ersten Geschäftsreise dorthin wahrgenommen?

Frank Uder: Als ein riesiges Land, das die Bezeichnung Subkontinent rundum verdient – riesig, vielschichtig und voller Kontraste. Besonders aufgefallen ist mir seine Diversität: Die Verfassung Indiens erkennt 22 offizielle Sprachen an. Zudem gelingt es Indien beeindruckend gut, eine moderne Entwicklung mit bestehenden Traditionen zusammenzubringen.

Herr Gupta, Sie sind in Indien aufgewachsen. Wie war es um den Schienenverkehr, sagen wir, in Ihren Teenagerjahren bestellt?

Rajeev Gupta: Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit im College in den 1990er-Jahren. Das College lag weit im Süden, meine Familie wohnte damals in Neu-Delhi. Für jede Strecke saß ich zwei lange Tage in einem deutlich in die Jahre gekommenen Zug. Heute braucht die Reise nicht einmal einen Tag. Meistens benötigen Passagiere etwa fünf Stunden und sie sitzen in einem gut klimatisierten Abteil des Vande Bharat Express, dem indischen Intercity. Auch in den Großstädten hat sich viel getan. Vor allem fallen die neuen Metronetze auf: Im Jahr 2002 gab es gerade einmal in Neu-Delhi und Kolkata welche. 2024 waren in 17 Städten 39 Metrolinien in Betrieb, die in dem Jahr zusammen über drei Milliarden Passagiere transportierten. Zeitgleich läuft der Bau neuer Schienenfrachtkorridore. Mehrere Tausend Kilometer wurden in den vergangenen Jahren bereits fertiggestellt.

Wie „ticken“ indische Passagiere?

Rajeev Gupta: Bahnfahren kostet in Indien vergleichsweise wenig. Für die Mehrzahl zählt nach wie vor der möglichst günstige Transport von A nach B. Aber mit der wachsenden Mittelschicht verändern sich die Erwartungen. Die Ansprüche an Sicherheit, Pünktlichkeit und insbesondere den Komfort steigen.

Divers und schnell wachsend – wie erschließt man als Systemlieferant einen solchen Markt?

Frank Uder: Der Schienenverkehrsmarkt in Indien ist vor allem immer noch ein sehr preissensibler Markt. Es gibt hier keine One-size-fits-all-Lösungen. Das macht die Differenzierung von Produkten, Systemen und Services essenziell. Wir bieten die kostengünstigste Lösung für die Spezifikation, die unser Kunde vorgegeben hat, beraten ihn aber auch, wenn wir Potenzial zur Kostenreduzierung durch Vereinfachung oder Innovation sehen. Entscheidend ist, dass die Lösungen auf den Markt zugeschnitten sind. Wir setzen dazu auf unser weltweites Lösungsportfolio, das sich im Betrieb bewährt hat. Neben der Kosteneffizienz ist es für indische Kunden unerlässlich, dass wir zuverlässige technische Lösungen anbieten, insbesondere angesichts der rauen Einsatzbedingungen in Indien.

Zum Beispiel …

Frank Uder: … wir bieten technische Lösungen an, die ihre Zuverlässigkeit in Indien bereits unter Beweis gestellt haben. Unsere Kunden in Indien schätzen es, dass wir Betriebsrisiken reduzieren, aber Systeme auf Basis praxiserprobter Komponenten auch schrittweise innovieren. Um dies zu erreichen, nutzen wir klar unsere weltweit installierten Systeme in vergleichbaren Betriebsumgebungen. Unsere indischen Bahnkunden fragen neben wirtschaftlichen, sicheren und zuverlässigen Systemen auch Upgrade-Lösungen nach, die das Sicherheitsniveau bestehender Ausrüstung erhöhen. Dazu zählt die Nachrüstung automatischer Türsysteme mit sensitiven Kanten oder die Aufrüstung von Bremssteuersystemen für Lokomotiven mit Indiens automatischem Kollisionsvermeidungssystem KAVACH. Aber am Ende zählt nicht nur, dass die Lösungen passen – lokale Fertigungs- und Servicekapazitäten sind der Schlüssel zum Erfolg auf dem indischen Bahnmarkt.

Warum ist das so wichtig?

Rajeev Gupta: Indien hat traditionell einen hohen Lokalisierungsgrad gemäß der „Make in India“-Politik vorgeschrieben. Um unsere Wirtschaft anzukurbeln, fördert die Regierung die Fertigung in Indien in fast jedem Sektor. Aktuell müssen Hersteller mindestens 50 Prozent ihrer Produkte lokal fertigen – und die Quote für Verbrauchsmaterialien kann bis zu 100 Prozent betragen.

Frank Uder: … weswegen es so entscheidend ist, dass wir seit 2013 in Palwal im Bundesstaat Haryana ein großes Werk betreiben. Die komplette Fabrik fußt auf dem Knorr-Bremse Produktionssystem (KPS). Wir sind in der Lage, sämtliche Produkte und Systeme gemäß dem indischen Schienenverkehrsstandard herzustellen, lokale Engineering-und Entwicklungskompetenz inklusive. Ende 2025 haben wir eine weitere große Investition in der Region Chennai in Südindien angekündigt. Damit erweitern wir unsere bestehende Fertigungs- und Service-Präsenz, um dem erwarteten Wachstum dieses Marktes gerecht zu werden, insbesondere mit Fokus auf vollständig lokalisierte automatische Türsysteme.

Frachtkorridore gehen in Betrieb, Metronetze wachsen; mit dem Vande Bharat Express gleist das Land seinen Intercity-Verkehr neu auf. Was kommt als Nächstes?

Rajeev Gupta: Als Nächstes zählt Schnelligkeit, um auf kurzen Inlandsflugstrecken in Hochgeschwindigkeit eine Alternative zum Flugzeug anbieten zu können. Den Anfang soll eine gut 500 Kilometer lange Verbindung zwischen Mumbai und Ahmedabad machen. BEML Ltd, der große Zughersteller aus Bangalore, stellt die ersten beiden Prototypenzüge her – und hat uns erst kürzlich mit einer ganzen Reihe an Systemtechnologien für sie beauftragt.

Strategien, Systeme, Chancen – Rajeev Gupta (li.) und Frank Uder im Gespräch über den indischen Bahnmarkt.

Metros auf Wachstumskurs

Neue Metrolinien sind Indiens Antwort auf das wachsende Verkehrsaufkommen in pulsierenden Großstädten. Sie entlasten den Straßenverkehr und schaffen moderne Verbindungen zwischen Stadtteilen. Der Alltag der Menschen wird nachhaltig verbessert. Knorr-Bremse ist der führende Anbieter von Brems-, Einstiegs- und Klimasystemen auf dem indischen Metro-Markt.

Erhöhte Metrostation in Neu-Delhi bei Nacht: Die beleuchtete Hochbahntrasse zeigt den modernen öffentlichen Nahverkehr der indischen Metropole.

Als im Jahr 1984 in Kolkata die erste Metrolinie Indiens in Betrieb ging, brachte es der Subkontinent auf ganze 3,4 Metrokilometer. Es folgte eine lange Pause, bis 2002 in der Hauptstadt Delhi die zweite Metro des Landes startete – immerhin schon 25 Kilometer lang. Von da an wurden die Zeiträume kürzer und die Strecken länger: 2014 ergaben die Linien von fünf Städten 248 Kilometer. 2025 summierten sich 39 Linien in 23 Städten auf rund 1000 Kilometer. „Bis zum Jahr 2030 sind weitere 650 Kilometer projektiert“, berichtet Shantanu Roy, Managing Director bei Knorr-Bremse Indien. „Zusammengerechnet werden die indischen Metros dann jährlich rund 4,5 Milliarden Passagiere transportieren.“

Klimasysteme mit angepassten Luftströmen

Ein Teil von ihnen verkehrt seit dem 31. Mai 2025 auch auf dem „Super Priority Corridor“ in Indore. Neben den Bremssystemen hat sich der Betreiber der neuen Züge aus der Movia-Familie von Alstom, Madhya Pradesh Metro Rail Corporation Limited (MPMRCL), auch bei den Klimasystemen für Knorr-Bremse entschieden, genauer: für eine Variante mit der energiesparenden Free-Cooling-Funktion, CO₂-Sensoren und einem intelligenten Modus zur Regelung der Frischluftzufuhr.

Bei der Delhi Metro Rail Corporation (DMRC) befindet sich ein weiteres Metro-Großprojekt mit Knorr-Bremse Beteiligung im Hochlauf. 52 Sechsteiler der Alstom-Plattform Metropolis schickt die DMRC auf neue Gleise. Die neuen Linien sind so konzipiert, dass sie insbesondere Wohngegenden an die Stadt anbinden. Wer von weit außerhalb in die Hauptstadt muss, findet an den Stationen ausgedehnte Parkflächen, um dort vom Auto in die Metro zu wechseln.

Unter dem Hugli-Fluss hindurch

Technischen Aufwand scheuen Indiens Konstrukteure bei den neuen Linien nicht. Dabei ist Knorr-Bremse der führende Anbieter von Brems-, Einstiegs- und Klimasystemen für den indischen Metro-Markt und beliefert fast alle indischen Metros. Die jüngste neue Linie der Metro Kolkata führt etwa unter dem Hugli-Fluss im Norden der Stadt hindurch. In Mumbai verlaufen die neuen Linien 4, 10 und 12 auf kilometerlangen Hochbahnstrecken aufgeständert durch die Stadt. Und in Delhi brachten sie zwei Tunnel und eine Station in einem dicht bebauten Stadtviertel unter, verlegten dabei umfangreich bestehende Abwasserleitungen und lösten die Herausforderung eines hohen Grundwasserspiegels.

Indien läutet Ära der Hochgeschwindigkeit ein

Aus der Millionenmetropole Mumbai ins geschäftige Ahmedabad – wer es eilig hat, setzt sich ins Flugzeug. Doch bald sollen Indiens erste Hochgeschwindigkeitszüge eine attraktive Alternative bieten. Knorr-Bremse stattet die Prototypenzüge mit Systemtechnologien aus.

Der ikonische Lotus-Tempel in Neu-Delhi: Dank der nahegelegenen Metrostation ist das architektonische Wahrzeichen bequem mit der Delhi Metro erreichbar.

Eineinhalb Stunden Flugzeit stehen in den Flugplänen für die Verbindung zwischen Mumbai und Ahmedabad. Vom Flughafen in Mumbai gilt bei guter Verkehrslage sowie über die Mautstraße eine Fahrt von etwa einer Dreiviertelstunde ins Stadtzentrum als realistisch. In Ahmedabad sind mindestens 30 Minuten einzuplanen. Dazu kommen Zeitpuffer und Wartezeit vorm Abflug sowie bei Passagieren mit Aufgabegepäck auch die Zeit, bis es schließlich auf dem Gepäckband liegt. Der zeitliche Unterschied schmilzt gewaltig, sobald ein Hochgeschwindigkeitszug mit bis zu 280 Stundenkilometern über die 508 Kilometer lange Strecke saust.

Knorr-Bremse Technologie für Indien

Genau das plant die National High Speed Rail Corporation Ltd. (NHSRCL). Die Tochter der Indian Railways verantwortet Planung, Finanzierung, Bau, Instandhaltung und Management von Hochgeschwindigkeitsbahnprojekten in Indien. Im Sommer 2025 hat sie beim Zughersteller Bharat Earth Movers Limited (BEML) vorerst zwei Prototypenzüge geordert – und die BEML wiederum zahlreiche Systemtechnologien bei Knorr-Bremse: Brems- und Einstiegssysteme, Klima- und Sanitäranlagen sowie Scheibenwisch- und Waschsysteme.

Zufall ist die Auswahl von Knorr-Bremse nicht. Zum einen legten BEML und Knorr-Bremse ihre Kompetenzen bereits bei zahlreichen Rail-Projekten in Indien erfolgreich zusammen. Zum anderen ist Knorr-Bremse der weltweit führende Anbieter für Hochgeschwindigkeitszüge. Mit Erfahrung in sehr anspruchsvollen Anwendungen auf der ganzen Welt ist Knorr-Bremse der perfekte Partner für BEML und Indian Railways, um hochmoderne Hochgeschwindigkeits-Bahntechnologien für den indischen Markt zu liefern.

Studien zu weiteren Trassen laufen

Der Mumbai-Ahmedabad-Korridor, der einen 22 Kilometer langen Unterwassertunnel beinhaltet, befindet sich bereits im Bau. Für weitere Hochgeschwindigkeitskorridore laufen die Planungs- und Vorbereitungsphasen. So will Indien die Hauptstadt Delhi ebenfalls mit Ahmedabad sowie mit Amritsar und Varanasi verbinden. Zudem hat das indische Eisenbahnministerium die NHSRCL mit der Ausarbeitung von detaillierten Projektplänen für Hochgeschwindigkeitsstrecken von Mumbai über Pune nach Hyderabad sowie zwischen Mumbai und Nagpur beauftragt.

Indian Railways will in den nächsten zwei Jahrzehnten 7.000 Kilometer dedizierte Passagierkorridore im ganzen Land entwickeln. Die Korridore sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h ausgelegt, mit einem Betriebsziel von 320 km/h. Sie sollen das Rückgrat der zukünftigen Bahninfrastruktur bilden, indem sie den Hochgeschwindigkeits-Personenverkehr von den bestehenden gemischt genutzten Strecken trennen und so mehr Effizienz und Sicherheit gewährleisten. Das gesamte Projekt setzt auf vollständige Eigenständigkeit bei Design, Entwicklung und Fertigung in Indien.

Lichtblicke vor Ort

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Knorr-Bremse schafft der gemeinnützige Verein Knorr-Bremse Global Care e. V. weltweit und standortnah Perspektiven für Menschen in Not. Einblicke in die Arbeit in einem nepalesischen Camp in Vasant Vihar bei Delhi und einer Bildungseinrichtung in Chinchwad bei Pune.

Nepalesinnen und Nepalesen stellen in Indien eine große Gruppe von Arbeitsmigranten. Oft leben sie mit ihren Familien in informellen oder halbpermanenten Siedlungen. Eine solche Siedlung befindet sich in Vasant Vihar (unweit des Flughafens von Delhi) und ist als „Nepali Camp“ bekannt. Die Lebensbedingungen im Camp sind prekär. Die mehr als 3.000 Bewohnerinnen und Bewohner haben nur begrenzten Zugang zu sanitären Gemeinschaftseinrichtungen; auch der Zugang zu sauberem und sicherem Wasser ist stark eingeschränkt.

Dies hat zur Verrichtung der Notdurft im Freien in der Umgebung des Camps geführt. Insbesondere Frauen und Kinder litten unter den unhygienischen Zuständen und den damit einhergehenden Gesundheitsrisiken. Der Zugang zu frischem, sicherem Trinkwasser ist stark eingeschränkt, und das Camp ist auf die Verteilung begrenzter Mengen sauberen Wassers durch nicht staatlich kontrollierte Händler angewiesen.

Im Jahr 2024 stellte Global Care zusammen mit einer national spezialisierten NGO, der Sulabh International Academy of Sanitation and Public Health, einen Toiletten- und Sanitärkomplex mit 44 Sitzplätzen wieder her. Zu ihm gehört eine „Water-ATM“, ein Automat, aus dem sich gegen eine geringe Gebühr gefiltertes, sauberes Wasser zapfen lässt. Die Einnahmen helfen bei Betrieb, Wartung und Reparaturen der Anlage – ein Schritt hin zur Selbstverwaltung und mehr Gesundheit. Solarpanels liefern den elektrischen Strom. Gesundheits- und Hygieneschulungen für die Camp-Bewohner ergänzen das Projekt.

Bau eines Toilettenkomplexes mit 44 Sitzplätzen für die Nepali-Camp-Gemeinschaft, Delhi

Digitale Grundlagenausbildung und berufsorientierte Computerkenntnisse

Ortswechsel nach Chinchwad bei Pune, nicht weit entfernt vom Knorr-Bremse Technology Center India. Global Care India finanzierte dort die Entwicklung und Umsetzung eines Advanced Computer Education Program in Partnerschaft mit der NGO Don Bosco Training College, mit Unterstützung von Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge. Das Schulungsangebot fördert die digitalen Kompetenzen und berufsorientierten Computerkenntnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus benachteiligten Verhältnissen mit dem Ziel, ihre langfristigen Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhöhen.

Advanced Computer Education Program in Zusammenarbeit mit dem Don Bosco Technical Training Institute, Pune

Der Ausbildungsfokus liegt auf einer ausgewogenen Mischung aus Theorie und praktischer Anwendung. Knapp 30 Trainees – Frauen und Männer zu etwa gleichen Teilen – lernen seit Jahresbeginn in drei- bis sechsmonatigen Kursen Grundlagen zur E-Mail-Kommunikation, von MS Office und seit Kurzem auch von KI-Tools wie ChatGPT.

Frisch gegründet: Knorr-Bremse Global Care India

Seine regionale Verwurzelung gehört zu den Grundprinzipien von Knorr-Bremse Global Care. Einen aus indischer Perspektive wichtigen Schritt hierfür hat der Verein im Mai vollzogen – mit der Gründung von Knorr-Bremse Global Care India. Die neue Entität bündelt seither die CSR-Aktivitäten der drei Knorr-Bremse Business Units in Indien (Systeme für Schienenfahrzeuge, Systeme für Nutzfahrzeuge, Technology Center) und wird von einem Vorstand aus Führungskräften von globalen und indischen Knorr-Bremse Teams geleitet. Vergleichbare Institutionen gibt es bereits für die Arbeit des Vereins in Nordamerika sowie über einen Standort in Hongkong in der Region Asien-Pazifik.

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